Diashow Australien2008

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Mittwoch, 9. Juli 2008

9. Juli Torquay-Warrnambool

Steffi: Heute wurden wir von der Sonne wachgeküsst ... unglaublich. Aber trotzdem war es eiskalt in unserer Cabin auf dem Camping-Platz. Das beschleunigte jedoch das Aufstehen und so waren wir heute sehr schnell abfahrbereit.
Ein Frühstück in einem kleinen aber feinen Diner (mit Tourist Award 2007 ausgezeichnet) machte die frostige Nacht in den Schlafsäcken schnell vergessen: Heiße Schokolade mit Mashmellow-Schaum ... mmmhhhhhhh lecker ... einfach der Hammer.
Das erste Tagesziel war Danger Point: Tolle Wellen, Steine und Muscheln. Super. Im Hinterland sahen wir die ersten Känguruhs grasen ... aber ganz weit weg. Dann ging's weiter zum Bells Beachs, dem Surferstrand von South Australia. Und man mag es kaum glauben: Da waren bei 8°C Lufttemperatur wirklich Verrückte im Wasser, die auf den Wellen ritten. Und nicht mal wenige. Aber das hätten wir uns eigentlich denken müssen, denn die rennen hier ja auch bei unter 10°C mit T-Shirts, kurzen Hosen und Flipflops rum. So lassen sich dann auch die Spezies "Original Australier" und "Gemeiner Tourist" daran unterscheiden. Der "Original Australier" ist auch im Winter nur leicht bekleidet Der "Gemeine Tourist" dagegen zeichnet sich durch eine außergewöhnlich dicke Bekleidung an Oberkörper und Beinen aus.
Martin hatte heute das Steuer übernommen. Es ging bergauf und bergab und links und rechts, dass einem schwindlig wurde ... oh, oh. In Anglesea statten wir den Känguruhs auf dem örtlichen Golfplatz einen Besuch ab, bevor wir weiter zu den Erksine Falls in der Nähe von Lorne fuhren. Martin "Colin McRae" Lemberg hatte jetzt richtig Spass am fahren ...hoch, runter, links, rechts, vor, zurück. Links immer der Ozean. Rechts die mehr oder minder hohen Berge mit saftigem Gras und Rindern, ein bissl wie in "Good old Ireland".
Nachmittags erreichten wir dann die eigentlichen Attraktionen der Great Ocean Road: Gibson's Steps, Twelve Apostel, London Bridge ... riesige Felsformationen im Meer. Und dazu die volle Kraft des Meeres ... riesige Wellen, die sich an den Felsen brachen. Wirklich beeindruckend ... das fanden auch die zahlreichen Japaner und die Teilnehmer des Weltjugendtags, die plötzlich wie aus dem Nichts auftauchten.

Langsam wurde es dunkel und wir machten uns auf den Weg nach Warranambol. Dort wollten wir übernachten. Gleich am Ortseingang fanden wir auch ein Motel mit Deluxe-Zimmern für einen akzeptablen Preis. Super. Richtige Bettdecken und 'ne super Dusche und in Michas und meinem Zimmer konnte man sogar heizen. Das wird 'ne Nacht. Martin und Rossi hatten da weniger Glück...

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