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Montag, 7. Juli 2008

7. Juli Melbourne



Micha: Guten Morgen Melbourne. Heute sollte also ein Tag Melbourne auf dem Programm stehen. Nachdem wir gestern nach einer Allgemeinreinigung erst um 02:00 Uhr schlafen gegangen sind, ging es heute auf Grund des straffen Zeitplans trotzdem um 08:00 Uhr aus den Federn zu kommen. Federn kann man ja bei den Betten eigentlich nicht sagen, da die Australier es wie die Kanadier nicht auf die Reihe bekommen sich mal vernünftige Decken zu kaufen. Demzufolge krabbelten wir also unter dem Laken mit der Wolldecke hervor. Danach habe ich mit Steffi die nähere Gegend erkundet und ein paar Aussie-Dollar geholt. Mit denen konnten wir bei Mäcken schön frühstücken. Die Jungs wollten eh ein bissl länger schlafen. Wir waren gegen viertel zehn zurück und haben geschaut ob sie schon aufstehbereit waren. Martin habe ich tatsächlich dazu gebracht nach knapp zwei Minuten die Tür zu öffnen. Von Aufstehen war aber noch nicht zu sprechen. Da wir allerdings nur diesen Tag für Melbourne hatten, wurde Martin von seinem schlechten Gewissen geplagt und überzeugte Rossi somit vom Aufstehen. Die Beiden sind noch schnell zu Subways gegangen, einen Riesensandwich ziehen, bevor es mit Don Alfonso (wenn jemand einen Italiener der Englisch sprechen möchte gut versteht, herzlichen Glückwunsch) zum Flughafen los ging. Er erzählte uns das sein Bruder für vier Jahre in Duisburg gewohnt hat. Wann er weggezogen ist und von Mafiamorden wusste er aber nix, schön Ragazzi gemacht und erst mal abgehauen, aber das nur nebenbei. Zum Flughafen mussten wir erneut, da von dort der Airport-Shuttle (Skybus) in die City fuhr. Den "Skybus" haben die auch wörtlich genommen. Wenn der 240 mal so fahren würde bräuchte man niemals eine Stunde bis zum Ostbahnhof. In der City angekommen haben wir uns vom Rialto Observation Deck (360 Grad-Blick, 55.Stock über 200m) einen Überblick über die Ausmaße dieser Stadt verschafft. Weiter ging es mit der einen oder anderen Sehenswürdigkeiten (Kirche, Flaniermeile, Chinatown, Central Hall, usw.). Mit Details soll an dieser Stelle keiner gequält werden. Die halbe City wurde zu Fuss oder mit der frei verfügbaren Ringbahn (Tram) abgeklappert. Nachdem wir uns in Chinatown mit Köstlichkeiten der japanischen Küche verköstigt haben ging es am Ufer des Flusses "Yarra" langsam zurück zum Abfahrort des Flughafenshuttles. Da wir noch die Eintrittskarten für die Aussichtsplattform hatten, konnten wir nochmals ohne Eintritt nach oben fahren. Diese Stadt bei Dunkelheit von oben zu sehen, wollten wir uns nicht entgehen lassen. Der Ausblick bei Nacht war fantastisch. Nach diesem Tagesmarsch waren wir alle gut geschafft und fielen ins Bett.

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