Diashow Australien2008

Unsere Downunder-Karte

Freitag, 25. Juli 2008

25.Juli Airlie Beach-Hervey Bay

Micha: Da wir heute einen Tripp von gut 800 km vor uns hatten, sind wir bereits um 7:00 Uhr losgefahren. Rossi war der Erste, der den "Bock" 400 km lang quälen durfte. Anschließend übernahm Martin das Steuer. Auf der Strecke waren eine Menge an Over-Size Transporten unterwegs. Da fährt mal kurz ein kleines Auto vor und dann kommt der große Brummer hinterher. In "good old" Germany würden man gleich mal die gesamte Straße absperren. Apropo Straße, was die hier alles Straße nennen. Oh mein Gott. Und dann auch noch Highway. Das wären bei uns nicht mal Bundesstraßen.
Ich versuche während der Fahrt das Blog zu schreiben, was gar nicht mal so einfach ist, denn ihr Hobby ist mörderisch. Ich hoffe die Schumacher-Brüder geben mir gleich das Steuer in die Hand. Mein Magen verträgt diese Fahrweise überhaupt nicht. Bis Hervey Bay haben wir noch ein gutes Stück zu fahren. Ich hoffe wir schaffen das bevor es dunkel wird. Da sich das Motel-Gesuche bei Dunkelheit als sehr schwierig erwies. Na mal schauen.

Steffi: Von mir heute mal wieder eine kleine Bildungseinheit: Wisst ihr was der Unterschied zwischen den hochentwickelten Gattungen "Homo sapiens aktiv radiohörer" und "Homo sapiens passiv radiohörer" ist? Vertreter der Gattung "homo sapiens passiv radiohörer" (umgangssprachlich auch nur "Passivhörer" genannt) stellen das Autoradio schon an, bevor sie überhaupt eingestiegen sind und ziehen sich dann bei voller Lautstärke alles rein, Hauptsache der Klimperkasten duddelt. Kommen keine Töne aus dem Radio (absichtlich oder aufgrund fehlenden Empfangs, kommt hier überaus häufig vor), verfallen Vertreter dieser Gattung in eine tiefe Depression, die in regelmäßigen Abständen von explosionsartigen Unruheanfällen unterbrochen wird.
Die Vertreter der Gattung "homo sapiens aktiv radiohörer" (kurz auch nur: Aktivhörer) lieben 's beschaulicher und fahren im allgemeinen lieber lautlos. Eine übermäßige Zufuhr an wirren, unharmonischen Tönen führt zu Nervosität und Unwohlsein. Folgeschäden sind nicht ausgeschlossen.
Wir hatten während der Reise die einzigeartige Gelegenheit Vertreter beider Gattungen in einem geschlossenen Habitat (= Lebensraum) zubeobachten. Eine einmalige Gelegenheit für hochinteressante naturkundliche Forschungen ... Broschüren und weitere Infos zu diesem Thema bei DJ Rossi und Maddin... :-)

Micha: Hervey Bay ist geschafft. Wir sind gerade im A1 Backpacker Ressort eingecheckt. Man kommt sich zwar eher wie in einer Knastzelle vor (2,5m x 3m), aber zum schlafen wird es wohl reichen. In der Unterkunft gab es Unisex-Toiletten, die sind Steffi am liebsten, aber das erzählt sie euch bestimmt selber gern. Wir haben es geschafft Martin zweimal von so einem Ding runter zu scheuchen, dabei hatte er es sich schon so nett ausgelegt. Rossi meinte, er wollte sich sicher ein Nest bauen, bevor er das Ei legt. Zu dem Thema möchte ich allerdings nicht zu viel Worte verlieren.
Wir haben beschlossen, dass wir morgen nach einem wärmeren Motel zum Schlafen Ausschauh halten. Nun geht es schlafen, da wir um halb sieben an der Rezeption stehen sollen und auf unseren Bus nach Fraser Island warten werden.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

zu den radiogeschichten bleibt nur eines zu sagen... http://tinyurl.com/6e3htl