Diashow Australien2008

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Mittwoch, 23. Juli 2008

23.Juli Innisfail-Airlie Beach

Steffi: Dürre in Australien? ... hahaha ... Heute früh regnete es noch stärker als gestern Abend. Und das ist nicht etwa ein leichter Landregen. Es schüttet wie aus Kübeln. Wir brachen heute früh sehr zeitig auf. Dank unserer sehr individuellen Behausung fiel uns das auch nicht so schwer.
Wir wollten heute eigentlich bis Townsville fahren, dort ein bissl am sonnigen Strand rumschimmeln, denn Townsville ist die Stadt der Sonne. Bei 320 Sonntagen pro Jahr fallen im Juli durchschnittlich nur 14 mm Niederschlag bei etwa 8 Stunden Sonne pro Tag. Für morgen war sogar eine Tour zum Great Barrier Reef ins Auge gefasst. Soweit der Plan ...
Doch der Regen wurde nicht weniger ... nein ... nein ... Das sonnenverwöhnte Townsville versankt in den Fluten ... ein Atlantis ... trocknete Creeks führten plötzlich Wasser, Straßen wurden überflutet und wir wurden nass ... richtig nass. So eine Sch... ! Da k... du ab!

Um wenigstens einmal 'ne echte Koralle zu sehen, begaben wir uns ins Townsville REEF AQUARIUM. Das war teuer, aber klasse ... mit einem echten Korallenriff ... und tollen Fischen ... und einem Unterwassertunnel ... und sogar unsere nassen Sachen trockneten bei dem Rundgang. Der Hammer!
An dieser Stelle möchte ich mal ein Lob für die Aussies loswerden: Super nett und hilfsbereit. Der Museumswärter am Eingang zum Aquarium nahm uns nicht nur das üppige Eintrittsgeld ab, sondern riss auch das Internet an und besorgte uns die aller neusten Wetternachrichten. Doch die Wettervorhersage für den kommenden Tag versprach nichts Gutes: weitere heftige Schauer und Wind.
Wir beschlossen weiterzureisen und die Great Barrier Reef Tour in Arlie Beach zu beginnen ... in der Hoffnung, dass das Wetter 300 km weiter südlich besser wird. Doch es wurde nicht besser. Regen, Regen und nochmals Regen. So viel Wasser. Unglaublich. Und ich übertreibe wirklich nicht! Die Autofahrt war anstrengend. Zu dem Regen kam jetzt auch noch starker Wind und auch die Dunkelheit setzte ein. Links und rechts der Straße waren schemenhaft Bananenplantagen, Zuckerrohr- und Ananasfelder zu erkennen. Rinder standen bedeppert im Regen. Wir beschlossen nicht bis Arlie Beach durchzufahren und statt dessen in einem anderen Ort zu übernachten. Doch wie schon gestern: NO VACANCY in allen Backpacker-Buden und Motels entlang der Strecke. Unglaublich. Nichts zu finden. So fuhren wir dann doch bis Arlie Beach. Aber auch hier war keine Budget-Übernachtung mehr zu finden. Einzig und allein das Arlie Waterfront Bed&Breakfast hatte eine "Unit" frei: 285 AUD pro Nacht ... Uuuuiiiiiii (schluck) ... Unser Spreewälder Sparfuchs und der Templiner Outdoor-Junkie waren von diesem Angebot nicht überzeugt. Maddin und ich hatten jedoch die Schnauze voll. Nach so vielen Fehlversuchen wollten wir endlich ein Bett. Also schlugen wir zu ... telefonisch einchecken (5# wählen wählen, dann meldet sich Mary) ... risikoreicher Aufstieg (slippery when wet) ... doch was uns dann in unserer Upstairs-Unit erwartete war der Hammer. Das entschädigte für all die Strapazen der letzten Tage: ein Appartment (2-Zimmer plus ein riesiger Wohnraum) ... sehr nobel und stylisch ... total cool ... mit riesigen Fenstern (so eine Art Studio) ... und einem tollen Ausblick (das konnten wir jedoch nur erahnen, denn es war draußen schon dustern). Nachdem wir alle unsere Sachen in unsere Luxus-Bude gebracht hatten, ging es draußen nochmal richtig los ... Sturm ... Regen ... bbbbrrrrrrr ... Hoffentlich steht Arlie Beach morgen früh noch.

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